Willkommen in der Welt der Körpermusik!
In einer Zeit, die oft von Zielorientierung und (Selbst-)Optimierung geprägt ist, tut es gut, einfach mal zu spielen. Körpermusik öffnet einen Raum dafür – einen Raum voller Rhythmus, Klang und Bewegung, erschaffen mit Händen, Füßen und Stimme. Stampfen, Klatschen, Schnipsen und Patschen erzeugen tragende Rhythmen, während Stimmgeräusche und Gesang Melodien und Harmonien zaubern. Viele Kulturen nutzen diese Form des Musizierens seit Jahrhunderten – und das aus gutem Grund: Sie verbindet, bringt in den Moment und macht vor allem großen Spaß.
Circlesongs und Vokalimprovisation – Musik aus dem Moment
Die Stimme ist das ursprünglichste Instrument überhaupt – immer dabei, immer spielbereit. Und sie kann mehr, als gedacht: tönen, summen, flüstern, schichten, überraschen. In einem Circlesong entsteht Musik im Augenblick. Eine kleine Melodie oder ein rhythmisches Motiv setzt sich in Bewegung, wird von anderen aufgenommen, variiert, ergänzt – und plötzlich wächst ein vielstimmiges Klanggeflecht. Kein Notenlesen, kein Richtig oder Falsch, nur Zuhören, Reagieren und Staunen.
Vokalimprovisation öffnet einen spielerischen Raum, in dem alles möglich ist: sanfte Klanglandschaften, pulsierende Grooves, unerwartete Harmonien. Jede Stimme findet ihren Platz, trägt zum Ganzen bei und lässt sich gleichzeitig tragen. Mal ist es ein einzelner Ton, mal ein komplexes Muster – und immer ist es einzigartig, weil es genau in diesem Moment entsteht.
Rhythmus als heilsame Kraft
Rhythmus steckt in allem – im Atem, im Herzschlag, im Gehen. Wenn dieser Rhythmus bewusst erlebt wird, kann er beruhigen, beleben und sogar befreien. Musik, die mit dem Körper entsteht, bringt nicht nur Klang, sondern auch Bewegung mit sich – und genau das macht sie so kraftvoll. Gemeinsames Musizieren reduziert Stress, kann Ängste lösen und Lebensfreude wecken. Ein Beat, ein Schritt, ein Klang – und plötzlich fühlt sich alles ein bisschen leichter an.
Neugierig geworden? Dann nichts wie los! Körpermusik lebt vom Erleben – und von der Freude, sich auszuprobieren. Ob mit oder ohne musikalische Vorerfahrung, hier ist Platz für Spiel, Ausdruck und Begegnung. Einfach klatschen, stampfen, singen – und den eigenen Rhythmus und die eigene Stimme entdecken!
DABEI SEIN
SUNDAY VOCAL GROOVE – TAGESWORKSHOP DRESDEN
Circlesongs & improvisierte Musik mit Stimme und Körper
Der Workshop findet jeweils an einem Sonntag in Dresden statt. Jeder Termin ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen besucht werden.
Im Fokus steht das gemeinsame Entwickeln von Musik im Moment. Circlesongs, improvisierte Vokalformate und rhythmische Arbeit mit dem Körper bilden den Kern des Tages. Es geht um Präsenz, musikalische Interaktion und kollektives Gestalten von Klang.
Inhalte des Workshops:
• Stimme: körperorientierte Stimmarbeit, Atem- und Resonanzübungen, Aktivierung von Klang und Ausdruck
• Circlesongs & improvisierte Musik: Entwicklung spontaner Arrangements, Arbeiten mit Patterns, Call-and-Response, dynamisches Hören und Reagieren
• Bodypercussion: rhythmische Grundlagen, Groove-Entwicklung und Koordination mit dem ganzen Körper
• Freude & Begegnung: gemeinsames Erleben von musikalischer Verbundenheit, Spiel und kreativer Wachheit
- Stimme: Körperorientierte Stimmerwärmung und Übungen
- Circlesongs & improvisierte Musik: Experimentieren, Entdecken und Genießen von Klangwelten, die im Hier & Jetzt entstehen.
- Bodypercussion: Rhythmus mit dem ganzen Körper
- Freude & Begegnung: Gemeinsames Erleben, die Freude am Klang, am Spiel und die Begegnung durch Musik.
29. März, 19. April, 21. Juni / 11:00 bis 16:00 Uhr in Dresden.
IM RHYTHMUS ZU HAUSE IM KLANG VERBUNDEN – WOCHENENDWORKSHOP JENA
Im Rhythmus zu Hause – im Klang verbunden
Musik entsteht nicht nur im Außen – sie beginnt im Inneren. In jedem Schritt, jedem Atemzug, jeder Regung unseres Körpers liegt Rhythmus. Unsere Stimme trägt Melodien, bevor sie Worte formt.
Mit dem Körper als Instrument kannst du an diesem besonderen Wochenende deine Intuition, Präsenz und innere Stabilität in musikalischer Begegnung stärken und deinen Ausdruck fördern. In zwei sich ergänzenden Erfahrungsräume bist du eingeladen, dich selbst auf neue Weise zu erleben – kraftvoll, spielerisch und verbunden: TaKeTiNa und Körpermusik.
Beide Methoden arbeiten mit Rhythmus, Stimme und Bewegung, doch aus verschiedenen Blickwinkeln. TaKeTiNa führt dich über grundlegende rhythmische Strukturen mit Schritten, Klatschen und Singen tief in dein Körpergefühl. Dabei kannst du Präsenz und innere Stabilität erleben und gleichzeitig erforschen, wie du inmitten von Komplexität Ruhe findest, wie rhythmische Herausforderungen deine Widerstandskraft stärken und wie du durch Wiederholung und Flow mit dir selbst in Einklang kommst.
Körpermusik öffnet daneben den kreativen Raum für musikalische Improvisation: Stimme und Bewegung werden zu Werkzeugen für Selbstausdruck, spielerisches Miteinander und klangliche Freiheit. Circlesongs, freie Klangexperimente und körperorientierte Stimmarbeit lassen Musik dort entstehen, wo sie am lebendigsten ist – im Moment, im Zusammenspiel, im offenen Ohr füreinander.
Diesen Workshop gestalte ich gemeinsam mit Matthias Schirmer.
26. bis 28. Juni 2026
Wie ich zur Musik kam – oder sie zu mir
Klang, Körper, Rhythmus – Musik, die im Moment entsteht.
Schon im Kinderchor fasziniert das gemeinsame Klingen. Später kommen Klarinette, Gesang, Percussion und unzählige Stunden in Bands, Ensembles und Chören dazu. Besonders prägend: die Zeit im Sinfonischen Chor des Deutschen Nationaltheaters Weimar – Opernproduktionen, große Chorklänge, pures Gänsehautgefühl.
Als Kunsttherapeutin wächst die Neugier auf das Zusammenspiel von Stimme, Körper und Ausdruck. Workshops, Seminare, ständiges Forschen – und dann die Begegnung mit Körpermusik. Hier wird Musik nicht gespielt, sondern gelebt – aus Bewegung, Klang und Verbindung. Die Ausbildung zur Körpermusikerin wird zum musikalischen Zuhause, die Weiterbildung zur ganzheitlichen Stimm- und Gesangspädagogin am ISGT Berlin vertieft den Weg.
Inspiration kommt von Lehrenden wie Rolf Grillo, Esther Diethelm, Joachim Münster und Tupac Mantilla – und aus jedem Moment, in dem Musik entsteht. Dieses Wissen fließt in Workshops, Unterricht und Seminare – an der DPFA Chemnitz, der HSBI Bielefeld und überall dort, wo Menschen Lust haben, Musik mit Körper und Stimme neu zu entdecken.









